Fährt man auf der Autobahn München-Garmisch nach Süden, so fällt kurz vor dem Autobahnende auf der rechten Seite der markante Gipfel des 1633 m hohen Ettaler Mandl auf. Dieser kühne Felszahn erreicht nicht die für SOTA erforderliche Prominenz, der in der Nähe liegende Laber (1686 m) ist ein wenig höher. Etwas weiter östlich liegt der bewaldete ganz unspektakuläre Große Laber, der (trotz seines Namens) mit 1466 m deutlich niedriger ist, aber mit einer Prominenz von 134 m eine SOTA-Referenz hat.
Der Laber (DL/AM-060) ist dank Bergbahn und Wirtshaus in Gipfelnähe schon sehr häufig aktiviert worden. Auch der nur weglos und recht mühsam erreichbare Große Laber (DL/AM-093) war schon Ziel einiger Funk-Wanderungen. Das Ettaler Mandl zählte in der Anfangszeit von SOTA-DL noch als SOTA summit und wurde einmal aktiviert. Jetzt trägt es die GMA-Referenz DA/AM-025.

Die Besteigung des Ettaler Mandl ist reizvoll. Zunächst geht es vom Kloster Ettal über eine Forststraße und einen steilen Pfad nach oben, das letzte Stück muss man auf einem Klettersteig bewältigen.
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